In einer global vernetzten Wirtschaft ist fundiertes Wissen über das Zusammenspiel internationaler und nationaler Rechtsnormen unverzichtbar. Denn was in Deutschland problemlos funktioniert, kann im Ausland schnell zu Herausforderungen führen. Es gilt, Risiken und Transaktionskosten zu minimieren und zugleich die Chancen eines weltweiten Marktes optimal zu nutzen. Anders als im nationalen Recht existiert für das Internationale Wirtschaftsrecht kein einheitliches Kodexwerk wie das BGB oder HGB. Vielmehr prägen insbesondere das Recht der Europäischen Union, völkerrechtliche Abkommen wie das UN-Kaufrecht sowie das Internationale Zivilprozess- und Schiedsverfahrensrecht – neben nationalen Besonderheiten – die tägliche Praxis.
Charakteristisch für internationale Geschäfte ist der Umgang mit fremden Rechtssystemen und Rechtsformen. Die Wahl der richtigen Rechtsform hat entscheidende steuerliche wie haftungsrechtliche Auswirkungen. Ebenso ist detailliertes Wissen über ausländische Gesellschaftsformen zentral für die Bewertung von Vertragspartnern und deren Risikoprofil. Auch die jeweilige unternehmensrechtliche Struktur kann maßgeblich bestimmen, welche zukünftigen Risiken zu erwarten sind.
FGvW berät seit vielen Jahren Mandanten im Internationalen Wirtschaftsrecht und stellt so eine umfassende, vorausschauende Betreuung sicher. Gemeinsam mit einem etablierten internationalen Netzwerk befreundeter Anwaltskanzleien begleiten wir globale Projekte kompetent, effizient und auf höchstem fachlichen Niveau.
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Fachartikel
5. Juni 2025
Rücktritt von einem CISG-Kaufvertrag
Sofern die Parteien das UN-Kaufrechts („CISG“) nicht vertraglich abbedingen, ist dieses automatisch auf viele grenzüberschreitende Kaufverträge anwendbar. Bei einem solchen Kaufvertrag können die Parteien bei einer Nichtlieferung nur dann ohne Fristsetzung vom Vertrag zurücktreten, wenn eine Vertragspartei eine vertragswesentliche Leistung verletzt hat. Die Einhaltung von Lieferzeiten zählt nicht per se zu den vertragswesentlichen Pflichten. Dies...
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Internationales Wirtschaftsrecht
23. April 2025
Wirksame Schiedsvereinbarung trotz Ausschluss der deutschen AGB-Kontrolle
Die deutsche AGB-Kontrolle wird im b2b-Bereich häufig als „Standortnachteil“ kritisiert. Entsprechend hoch ist das Bedürfnis für Unternehmen, ihrem Geltungsbereich zu entfliehen. Im grenzüberschreitenden Bereich gelingt das durch Wahl einer anderen Rechtsordnung als anwendbares Recht. Umstritten ist hingegen die Frage, ob deutsches Recht auch selektiv vereinbart werden kann, d.h. ohne die strenge deutsche AGB-Kontrolle. Diese Frage...
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23.
Freiburg im Breisgau
Januar 2025
12 - 13 Uhr
Business Lunch@FGvW: How to do business with companies in China
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